IT-Kr?fte sind rar. Der IT-Dienstleister f?r die Finanzwirtschaft SUBITO AG bindet Studierende mit intensiven Praxisphasen w?hrend eines kooperativen Studium fr?hzeitige an sich. Und SUBITO profitiert unmittelbar von der aktiven Mitarbeit. Die Unternehmensgruppe mit Sitz in M?rfelden nahe Frankfurt am Main hat bis 2009 vor allem berufserfahrende IT-Fachkr?ften rekrutiert. Als die Bewerbungseing?nge immer st?rker abnahmen, r?ckten Studierende als Nachwuchskr?fte f?r das Unternehmen st?rker in den Fokus. Seit 2011 hat die SUBITO AG die Zusammenarbeit mit den Fachhochschulen W?rzburg, Darmstadt und Fulda intensiviert: Inzwischen arbeiten Studierende in der Entwicklungsabteilung, wurden Bachelor-Arbeiten erfolgreich begleitet und einige ehemalige Studierende in eine Festanstellung ?bernommen. Martin Nu?pickel, Vorstand der Subito AG, begr?ndet das Engagement:
Wir sind uns des Fachkr?ftemangels bewusst und wollen rechtzeitig handeln. Daher investieren wir viel Zeit und Energie in die Ausbildung unseres Nachwuchses. Hochschulkooperationen sind ein wichtiger Schritt, um gut ausgebildeten Fachkr?fte- und F?hrungsnachwuchs zu gewinnen."
Kooperation mit der Hochschule Darmstadt
Mit der Hochschule Darmstadt hat SUBITO einen Kooperationsvertrag f?r den am Fachbereich Informatik neu eingerichteten "Kooperativen Studiengang Informatik" ? KoSI ? geschlossen. Es handelt sich dabei um eine duale Studienform. Das Besondere am KoSI-Studium ist seine enge Vernetzung mit der Praxis: Die angehenden Informatikerinnen und Informatiker sind w?hrend ihres Studiums im Rahmen eines Ausbildungsvertrages bei SUBITO besch?ftigt. W?hrend des Studiums absolvieren sie zwei Praxisphasen im Unternehmen. Die GFTN ? eine Gesellschaft zur F?rderung des technischen Nachwuchses e.V. in Darmstadt organisiert den Prozess, schlie?t mit SUBITO einen Kooperationsvertrag und betreut die Studierenden in den Betrieben. Diese beiden Vereinbarungen garantieren den zulassungsberechtigten KoSI-Studierenden einen Studienplatz.
Intensive Betreuung in den Praxisphasen
Damit die Zusammenarbeit zwischen der Fachabteilung und den Nachwuchskr?ften gut funktioniert, nimmt sich das Unternehmen ausreichend Zeit, um die Studierenden in die Projekte einzuarbeiten: So halten die Software-Architekten in ihrer Rolle als Mentoren regelm??ig interne Seminare ab, in denen jeder Studierende den aktuellen Bearbeitungsstand der eigenen Aufgabe vorstellt. Die enge Zusammenarbeit mit den berufserfahrenen Software-Architekten bringt die Nachwuchstalente fachlich voran und bereitet sie auf das sp?tere Arbeitsleben vor. Die Studierenden k?nnen in dem mittelst?ndisch gepr?gten Unternehmen mit insgesamt 140 Besch?ftigten ihre fachlichen Interessen st?rker verfolgen und sich individueller entwickeln, als dies vielleicht in gro?en Konzernen m?glich w?re. Da die Studierenden keinen festen Teams zugeordnet sind, bestehen gr??ere Freir?ume, frei zu forschen. Je nach Interesse k?nnen die Studierenden Themengebiete gemeinsam mit der Mentorin oder dem Mentor definieren und anpassen.
Um die Studierenden fr?hzeitig f?r sich zu gewinnen, ist die Hochschularbeit bei der SUBITO AG inzwischen zu einem wichtigen Bestandteil der Firmenkultur geworden. Daher ist geplant, die Hochschulkooperationen weiter auszubauen. W?hrend der Schwerpunkt aktuell noch auf Fachhochschulen liegt, will das Unternehmen in Zukunft auch verst?rkt mit den Universit?ten in Frankfurt oder Darmstadt kooperieren. Um den Kontakt zu den Studierenden herzustellen, wendet sich Subito an die universit?ren Career-Services oder Campus-B?ros. Der Notendurchschnitt spielt bei der Auswahl der Studierenden eine untergeordnete Rolle. Wichtiger sind f?r das Unternehmen Faktoren wie Motivation und Teamgeist.
Unternehmen und Nachwuchskr?fte profitieren
Die Zusammenarbeit mit den Hochschulen ist eine Bereicherung f?r alle Beteiligten. Nachwuchskr?fte mit kreativen Ideen und Kenntnissen neuester Technologien treffen auf Besch?ftigte mit Praxiserfahrung und breitem Fachwissen. Wenn sich die Studierenden in konkreten Projekten engagieren und deren Entwicklung langfristig begleiten k?nnen, f?rdert das zus?tzlich die Motivation: Die praktische Arbeit neben dem Studium ist auch ein Sprungbrett f?r die Karriere, denn Ziel ist es, die Studierenden nach Ihrem Abschluss als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter f?r das Unternehmen zu gewinnen.