Wir von WSW Software GmbH k?nnen sagen, dass unsere Auszubildenden durch das Projekt Digiscouts? einen ?gro?en Sprung? gemacht haben. Sie sind mit Begeisterung in das Projekt gestartet, mit Flei? und Ausdauer wurden die jeweiligen Meilensteine bearbeitet. Die Organisation und die Aufgabenverteilung innerhalb des Teams gelangen reibungslos. Eigenst?ndig sind sie auf die notwendigen Ansprechpersonen zugegangen und konnten sich so die notwendigen Informationen einholen und sich dabei auch zus?tzliches Wissen aneignen. Die schwierigen Rahmenbedingungen durch die Corona-Pandemie wurden von den Auszubildenden gemeistert. Wir freuen uns, wenn die ?digitale Essensbestellung? und das ?digitale Whiteboard? fester Bestandteil im Alltag der WSW werden, so Elisabeth Anthofer im Namen aller Betreuenden.

Die WSW Software GmbH ? wie der Name schon sagt, ist ein Dienstleister f?r Softwarel?sungen ? mit 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Hauptkundschaft sind vor allem Zulieferer in der Automobilbranche, jedoch zunehmend auch andere Branchen. Der Hauptsitz befindet sich in Gauting. Zudem gibt es noch Vetriebsb?ros in Leonberg und Dortmund, sowie ein Supportb?ro in W?rzburg.

Das Projekt ?digitales Whiteboard? ist urspr?nglich mit f?nf Azubis gestartet. Doch dann kam CoVid19 sowie unvorhersehbare Ereignisse und aus f?nf wurden drei Azubis. Ich habe mit Simon, Shawn und Stefan im Interview ?ber ihr Projekt ?digitales Whiteboard? gesprochen.

Wie seid ihr als Team an das Projekt ?Azubis als Digiscouts?? herangegangen?

Simon (Auszubildender zum Fachinformatiker mit Fachrichtung Anwendungsentwicklung): Wir wurden von unserer Personalchefin auf die M?glichkeit angesprochen, am Projekt Azubis als Digiscouts? teilzunehmen. Die Chance ein eigenst?ndiges Digitalisierungsprojekt selbst aufzubauen und von Anfang bis zum Ende zu begleiten klang f?r uns Azubis sehr spannend.

Wie kamt ihr auf die Projektidee?

Shawn (Auszubildender zum Fachinformatiker mit Fachrichtung Systemintegration): Im Brainstorming mit allen beteiligten Auszubildenden haben wir eine Ideensammlung erarbeitet. Diese haben wir mit unserem Gesch?ftsf?hrer besprochen und uns auf die beiden f?r uns vielversprechendsten Projektideen ?digitales Whiteboard? und ?Essensbestellung? geeignet. Unter Ber?cksichtigung unserer pers?nlichen Erfahrungen, Interessen und Skills haben wir zwei Projektteams gebildet.

Was waren f?r euch zentrale Auswahl- bzw. Entscheidungskriterien f?r das Projekt ?digitales Whiteboard??

Stefan (Auszubildender zum Fachinformatiker mit Fachrichtung Anwendungsentwicklung): Zun?chst einmal ein erkennbarer Mehrwert f?r unser ohnehin schon sehr digital aufgestelltes Softwareunternehmen ? sprich eine sp?rbare Erleichterung in den Arbeitsalltag aller Mitarbeitenden zu bringen, Kreativit?t zu f?rdern und technischer Vorreiter zu werden bzw. zu sein haben uns bei der Entscheidung stark beeinflusst.

Die M?glichkeit f?r uns Azubis, viele Bereiche des Unternehmens durch das Projekt n?her kennenlernen zu k?nnen spielte ebenfalls eine wichtige Rolle. So durften wir unter anderem an genereller Projektplanung, Budgetabstimmung und Angebotsvergleichen, aber auch an technischen Themen wie Lizensierung und Einrichtung arbeiten.

Wie k?nnen sich Au?enstehende euer Projekt vorstellen?

Simon: Kernthema unseres Projekts war der interne Ablauf von Meeting- und Brainstormingsessions. Diese waren fr?her ?berwiegend ?halb-analog?, das hei?t Ideen wurden auf Flipcharts geschrieben, Softwarekonzepte auf Whiteboards entworfen. Die hier entstandenen Notizen wurden dann, meist mit einem Smartphone, abfotografiert und per Mail an die Meetingteilnehmerinnen und -teilnehmer versendet.

Wir wollten, durch den (integrierten) Einsatz von Microsoft Office 365 mit entsprechender Hardware digitaler Flipcharts bzw. Whiteboards, diesen Prozess digitalisieren, kreativer gestalten und hinsichtlich Datenschutz- und Sicherheitsrichtlinien noch besser und sicherer gestalten. Jetzt k?nnen mehrere Kolleginnen und Kollegen gleichzeitig an einem Dokument arbeiten, was insbesondere denjenigen in den Au?enstellen in Leonberg, Dortmund und W?rzburg sowie Teams im Homeoffice zugutekommt. Durch die visuellere Arbeitsweise k?nnen zudem Impulse aller Beteiligten schneller erkl?rt und besser ber?cksichtigt werden.

Mit unserem Projekt haben wir zus?tzlich einen Beitrag in Richtung zu noch mehr Datensicherheit geleistet. Davon profitiert nicht nur unser Ausbildungsunternehmen, sondern auch unsere Kundschaft.

Ein weiterer Vorteil liegt in den neuen, vielf?ltigen Pr?sentationsm?glichkeiten, die wir heute unserer Kundschaft zur Verf?gung stellen k?nnten. Zudem vermittelt es ein modernes Bild unseres Ausbildungsunternehmens ? sprich, dass wir auf dem ?neuesten Stand der M?glichkeiten? arbeiten.

Was ist besonders gut gelaufen im Projekt?

Stefan: Nach der Rollenverteilung hat die Arbeit im Team sehr gut funktioniert. Aufgrund regelm??iger Absprachen waren wir in der Lage auf Herausforderungen zu reagieren und die Umsetzung erfolgsversprechend voranzutreiben. Durch klare Abgrenzung der Zust?ndigkeiten und Teilaufgaben konnten wir die Fertigkeiten aller am Projekt beteiligten maximal ausnutzen. Unsere Erfahrungen, welche wir in Projektplanung und -ablauf machten, haben uns einerseits strukturiert und andererseits als ?flexibles Team? zusammengeschwei?t.

Was war f?r euch die gr??te Herausforderung im Projekt?

Shawn: Die gr??ten Herausforderungen waren zeitlicher und kapazit?tsbedingter Natur, beispielsweise musste unser urspr?nglicher Projektleiter Justin, aufgrund des verschobenen Zeitplans infolge von CoVid19 k?rzertreten, um seine Abschlusspr?fung erfolgreich zu bew?ltigen. Simon wurde zum neuen Projektleiter gew?hlt, da im ersten Ausbildungsjahr noch keine Pr?fungstermine anstehen. Gleichzeitig haben wir im Team darauf geachtet, dass Projektarbeit sowie Aufgaben des Arbeitsalltags und der Berufsschule im Gleichgewicht standen.
Eine weitere Schwierigkeit pr?sentierte sich in Form der Kontaktbeschr?nkungen aufgrund von CoVid19. Die damit einhergehende Kurzarbeit und verl?ngerten Lieferzeiten unserer Partner haben uns gezwungen den zeitlichen Ablauf deutlich nach hinten zu verschieben.
Ein Hindernis war auch, dass w?hrend der Projektumsetzung zwei der f?nf Teammitglieder das Unternehmen verlassen haben ? zugleich aber noch offene Aufgaben ausstanden, die es dann galt f?r den weiteren Projektverlauf neu zu verteilen. Dank Teamgeist, Zusammenarbeit und Engagement gelang es uns auch diesen Verlust erfolgreich zu bew?ltigen.

Wenn ich euch um ein Fazit bitten w?rde, wie w?rde das lauten?

?Die interdisziplin?re Zusammenarbeit und der Teamgeist haben uns sehr viel Spa? gemacht, aber auch die M?glichkeit Verantwortung zu ?bernehmen war eine sehr positive Erfahrung. Neben fachlichen Themen zu Office 365 und der Microsoft Surface Hardware Familie haben wir insbesondere aus der Teamarbeit und Teamdynamik sehr viel lernen k?nnen. Auch aus vielen gro?en und kleinen Lektionen zur Projektplanung und -durchf?hrung und zur interdisziplin?ren Zusammenarbeit nehmen wir Azubis einiges an neuen Erkenntnissen f?r die Zukunft mit?, so Stefan.
?Da wir von Anfang an mit Expertinnen und Experten aus den einzelnen Fachgebieten zusammengearbeitet haben, gewannen wir so auch ein besseres Verst?ndnis f?r die einzelnen ?Bausteine im Projekt?. Fachlich haben wir einiges von firmeninternen und externen Expertinnen und Experten mitnehmen k?nnen und damit ein sehr gutes, eigenes Verst?ndnis f?r Entscheidungsprozesse sowie f?r die soft- und hardwareseitige Integration neuer Technologien gewonnen?, erg?nzt Simon.

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