Die beiden Azubis Franziska Brossmann, Auszubildende zur Fachkraft f?r Lebensmitteltechnik und Celine Teichert, Auszubildende zur Kauffrau f?r B?romanagement, sind in ihrem Ausbildungsunternehmen NABA Feinkost GmbH als Digiscouts suchten nach Digitalisierungspotenzial. Daf?r haben die Auszubildenden einen Fragebogen erstellt und sich damit ein ausf?hrliches Meinungsbild, hinsichtlich der Digitalisierungsm?glichkeiten im Unternehmen, eingeholt. Zus?tzlich haben Franziska und Celine ihre eigene Mindmap in einem gemeinsamen Brainstorming erstellt. Die NABA Feinkost GmbH ist ein familiengef?hrtes und mittelst?ndiges Lebensmittelunternehmen.

Das Projekt "Digitales Berichtsheft"

Fr?her schrieben die Azubis ihre Ausbildungsberichte in einem Hefter oder in ein klassisches Berichtsheft. Das Schreiben der Berichte wurde gerne mal vergessen oder das Berichtsheft war unleserlich oder unvollst?ndig.

? Franziska Brossmann.

Daraus entstand die Idee, den Ausbildungsnachweis zu digitalisieren. ?ber eine Cloud haben die beiden das digitale Berichtsheft angelegt. Anschlie?end haben alle Azubis und Ausbildende einen pers?nlichen Zugang erhalten. Ber?cksichtigt wurde dabei auch, dass in den Bereichen der Produktion und dem Lager nur bedingt auf einen Computer zugegriffen werden kann. Daf?r wurde extra ein Tablet gekauft, dass sich die Azubis jederzeit in der Personalabteilung ausleihen k?nnen, um in Ruhe ihre Berichte zu schreiben. Sind die Berichte verfasst, werden sie an die zust?ndigen Ausbildenden automatisch weitergeleitet, gelesen und mit einer digitalen Unterschrift gegengezeichnet. Die Vorteile, die sich durch das Digiscouts-Projekt f?r Azubis und Ausbildende, aber auch f?r das Unternehmen selbst ergaben, lagen f?r die Gesch?ftsf?hrung der NABA Feinkost GmbH sofort auf der Hand, als die beiden Azubis ihre Projektidee pr?sentiert hatten. Das ?GO? der Gesch?ftsf?hrung lie? folglich nicht lange auf sich warten. Die Ausbildenden haben jederzeit einen ?berblick ?ber die vermittelten Lerninhalte und die Azubis profitieren f?r ihre Abschlusspr?fung von einem ordentlichen und ?bersichtlichen Berichtsheft.

Rollenverteilung, Organisation und Herausforderungen

Celine, als Projektleiterin, hat die Hauptarbeit geleistet, da sie sich als Auszubildende im B?ro ihre Zeit besser einteilen konnte. Au?erdem stand ihr, durch ihren Bildschirmarbeitsplatz, immer ein PC zur Verf?gung. Beide finden, dass vor allem die Ideenfindung besonders gut funktioniert hatte. Gr??tes Hindernis stellte das Zeitmanagement dar. Aufgrund unterschiedlicher Berufsschultage, Urlaub und auch Personalmangel in der Produktion, fiel es den beiden schwer, verbindliche Absprachen zu treffen. Nach mehreren Gespr?chen mit der Gesch?ftsf?hrung und den Betreuenden, haben es die beiden Auszubildenden geschafft, teilweise vom Alltagsgesch?ft freigestellt zu werden und konnten dann im Team diverse Aufgabenschritte bearbeiten.

Durch das RKW Projektmanagement-Tool haben wir uns Arbeitsschritte aufgeteilt und zugewiesen, was letztlich die Projektorganisation und -koordination erleichterte.

 ? Frankziska Brossmann. 

Belegschaft und Betreuer

Im Gespr?ch mit Franziska und Celine haben wir erfahren, dass die Ausbildenden und die Azubis die Idee grunds?tzlich gut fanden, aber auch etwas skeptisch waren, ob ein digitales Berichtsheft tats?chlich eine Arbeitserleichterung mit sich bringe. Unterst?tzt wurden die beiden von ihrer Betreuerin Mandy Schneider, Personalmanagement und Dr. Theden, Gesch?ftsf?hrer Technik / Produktion. Beide standen bei Fragen und Problemen tatkr?ftig zur Seite bei.

Fazit

Auf die Frage, was Franziska und Celine am meisten Spa? und Freude im Digiscouts-Projekt gemacht habe, antworteten die beiden: "Der Umgang mit einem neuen Programm und die Erstellung der Pr?sentationen". Beide finden auch, dass sie hinsichtlich Teamarbeit einiges dazu gelernt haben. "Gegenseitige Absprachen sind unerl?sslich", so Franziska Brossmann.

Es war ein sehr sch?nes Projekt, um etwas zu bewirken und sich eigenst?ndig zu entwickeln. Dadurch haben die Azubis auch eigene St?rken und Schw?chen erkannt. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir als Bioproduzent ein Projekt aufzeigen, das auch den Umweltaspekt mit einbezieht, n?mlich die Einsparung von Papier.

? Mandy Schneider, Personalmanagerin.

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