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Digitalisierung auf dem Pr?fstand

Konferenz-Nachlese zur Transveranstaltung eines BMBF-Forschungsprojektes

Informationen

Veröffentlicht:
15.05.2018
Projekt:
Arbeits- und prozessorientierte Digitalisierung in Industrieunternehmen
Verfasst von:
Beate Schlink

Zusammenfassung

Die Konferenz des Forschungsprojektes Empowerment der Arbeit ("eda")besch?ftigte sich am 10. April in M?nchen mit der Frage, wie sich menschliche Arbeit gegen?ber rasant fortschreitenden technischen Entwicklungen weiterhin behaupten kann.
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Steht der Mensch im Mittelpunkt? Die Mehrzahl der Teilnehmer, die zu Beginn der Veranstaltung auf einer Punkteskala ?ber diese Frage abstimmten, zeigte sich eher skeptisch und neigte folglich zur Aussage "trifft nicht zu". Prof. Dr. Andreas Boes, ISF M?nchen, machte  in seinen einleitenden Worten die Brisanz des Themas und die Notwendigkeit zur aktiven Gestaltung der digitalen Transformation deutlich. Angesichts des drohenden Verlustes gesellschaftlicher Integrationsf?higkeit, in Zeiten steigender Zukunftsangst und daraus resultierender rechtspopulistischer Tendenzen, ginge es darum, so der Leiter des Verbundprojektes, glaubhaft vermitteln zu k?nnen, dass der Mensch jetzt und auch weiterhin einen zentralen Platz einnimmt. Allerdings, so der Forscher

"Was wir nicht verstehen, k?nnen wir nicht gestalten"
Daher sei neben der Bef?higung des Menschen zum Umgang mit der Technologie das "Empowerment", die Entwicklung pers?nlicher und in ihrer Kombination einzigartiger Kompetenzen wichtig. Das Verst?ndnis gr??erer Zusammenh?nge und die F?higkeit zur Gestaltung setze unabh?ngiges Denken, pers?nliche Werte und ?berzeugungen voraus. Schl?sselkompetenzen, wie Teamf?higkeit und Empathie wie das Zusammenspiel von vielf?ltigen Talenten seien gleicherma?en wichtig.

Mitarbeiterpartizipation ausbauf?hig
Dr. Andrea Fehrmann, IG Metall, Bezirksleitung Bayern, unterstrich in ihrem Statement die Bedeutung von breit angelegten Kompetenzen, von Kreativit?t und Entscheidungsf?higkeit, die zurzeit weder an Schulen noch Universit?ten ausreichend gef?rdert w?rden. Sie vermisste vor allem politische Visionen im Hinblick auf die New Work-Debatte und eine menschengerechte Technikgestaltung. In den Betrieben, so Fehrmann sei noch eine Menge Luft nach oben, was die Beteiligung der Besch?ftigten an Managementprozessen und deren M?glichkeit angehe, die Arbeit mitzugestalten

Marc Stoffel, elected CEO bei der Haufe-umantis AG, bem?ngelte fehlende Experimentierfreude in den Unternehmen. "Die Leute haben viel mehr drauf, als wir ihnen zutrauen". Innovative F?hrungskonzepte, Schutzr?ume f?r Innovationen, die Aufl?sung von Fach- und F?hrungskarrieren, der Abschied von zu engen Job-Profilen nannte Stoffel u.a. als Wegbereiter einer erfolgreichen Transformation der Arbeit.

Wie sich Empowerment und Mitarbeiterbeteiligung in der betrieblichen Praxis f?rdern l?sst, welche Herausforderungen es zu bew?ltigen gibt, dar?ber referierten Experten aus unterschiedlichsten Perspektiven.

Agile Organisationsformen, offene Kultur
Eine moderne Unternehmensleitung und Personalpolitik f?rdere, so Dr. Wolfgang Fassnacht., Senior Vice President, HR, SAP SE, die sinnhafte Arbeit. Menschen w?rden durch Empowerment zu Innovationen bef?higt, agile Arbeitsformen b?ten Raum f?r Experimente. Dazu sei es wichtig, Steuerungsdaten f?r die Mitarbeitenden transparent zu machen und den Zugang zu Daten als Basis f?r Entscheidungen zu erm?glichen. Bei SAP bem?he man sich um ein F?hrungsprinzip, das von Wertsch?tzung und Coaching getragen wird. Das Command-and-Control-Prinzip sei, so Fassnacht, pass?. "Es gibt keinen Grund f?r Misstrauen, es gibt jeden Grund f?r 100 Prozent Vertrauen", betont der HR-Experte.

Empowerment ? Voraussetzung f?r agile Arbeit
Ohne Empowerment k?nne Agilit?t nicht wirklich umgesetzt werden und die gew?nschten Potenziale entfalten, fasste Thomas L?hr, die Erkenntnisse des ISF hinsichtlich der vielerorts zu beobachtenden Agilit?tsbestrebungen zusammen. Statt nachhaltiger Arbeitsweisen k?nnten sich neue Belastungssituationen entwickeln, bis hin zu dem Gef?hl, "an einem digitalen Flie?band zu arbeiten". Auch f?r den ISF-Wissenschafter gilt die Entwicklung agiler F?hrungskonzepte als zentrale Stellschraube zur Durchsetzung eines ernst gemeinten Empowerments, die ?ber den einzelnen Betrieb hinaus den Weg in eine neue Humanisierung der Arbeitswelt ebnen k?nne.

Wie wollen wir in der Zukunft arbeiten?
In parallel stattfindenden Werkst?tten entwickelten Teilnehmerinnen und Teilnehmern zusammen mit den Vertretern der eda-Teilprojekte Ansatzpunkte und Ideen zur Gestaltung des digitalen Umbaus.

Die Moderatorin Kira Marrs begr??te als abschlie?endes Highlight Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von M?nchen und Freising und Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz. Der Geistliche forderte, jenseits von ?konomischem Denken und dem technisch Machbaren,  im Interesse der Zukunft von Demokratie und Freiheit, die Entwicklungen nicht dem freien Spiel der Kr?fte zu ?berlassen. Die W?rde des Menschen sei auf engste mit der Arbeit verbunden. Darum d?rfe diese auch im digitalen Zeitalter nicht sinnentleert und wertlos sein. Die Gestaltungsaufgabe sei von den Betroffenen her zu denken und ergebe sich auch unbedingt aus der katholischen Soziallehre. Marx unterstrich, es gehe um nicht weniger als um die Zukunft der Menschheit und um eine globale Dimension, wie sie den Bem?hungen um Abr?stung und Klimaschutz zukomme.

Es bleibt abzuwarten, inwiefern die Forschungsarbeiten zum eda-Projekt erfolgreiche Beispiele zur F?rderung des Empowerments hervorbringen, aus denen sich positive Zukunftsperspektiven f?r den Menschen und die Gestaltung seiner Arbeit ergeben. Wir sind gespannt, bleiben dran - und im Gespr?ch.

Das Projekt "Empowerment in der digitalen Arbeitswelt" (EdA) ist ein Forschungsprojekt unter der Leitung des Instituts f?r Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. ? ISF M?nchen und in Zusammenarbeit mit der Universit?t Kassel, dem Betriebsrat der AUDI AG Ingolstadt, der IG Metall und der andrena objects ag. Es wird durch Mittel des Bundesministeriums f?r Bildung und Forschung (BMBF) im Programm "Innovationen f?r die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen" und des Europ?ischen Sozialfonds (ESF) gef?rdert und vom Projekttr?ger Karlsruhe (PTKA) betreut. Wie unser Forschungsprojekt APRODI, in dem es ebenfalls um Partizipation und  die Unterst?tzung der Handlungsf?higkeit von Besch?ftigten geht, ist es Teil des TransWork-Verbundes.

Zur Konferenz-Dokumentation

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